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Was ist ein Korbleger und welche Variationen gibt es?

Ziel des Basketball Spiels ist es, dass eine Mannschaft durch den Einwurf des Balles in den Korb der gegnerischen Mannschaft viele Punkt erzielt innerhalb der vorgegeben Zeit. Der Korbleger ist dabei die Wurftechnik, bei der nicht nur die Abgabe des Balles eine Rolle spielt, sondern auch die Schritte. Von dieser Wurftechnik gibt es einige Varianten.

Ein junger Mann macht einen Korbleger vor untergehender Sonne

Der Korbleger ist vielen Leuten ein Begriff – auch jenen, die selbst nicht aktiv Basketball spielen. Foto: fotoinfot/Shuttertock.com

Korbleger – was ist das?

Beim Korbleger handelt es sich um eine Wurftechnik. Diese wird nur beim Basketball genutzt. Es handelt sich hier aber nicht nur um bestimmte vorgegeben Bewegungen zur Abgabe des Balls in Richtung Korb. Die Korbleger-Regeln beinhalten auch eine bestimmte Abfolge von Schritten. Durch das Zusammenwirken von Schrittabfolge und Wurf in Richtung Korb ist der Korbleger eine sehr effektive Wurftechnik. Wenn diese Wurftechnik klappt, landet der Ball nach dem Abwurf am Brett oder direkt im Basketballkorb. Abgeworfen wird der Ball aus dem Lauf heraus. Und zwar mit einer Hand. Der Korbleger bildet beim Basketball den Abschluss von einem Spielzug. Es ist dabei egal, ob der Ball dadurch im Korb landet oder nicht. Nach dem Wurf endet der Spielzeug und die Mannschaft, auf deren Seite sich der angespielte Korb befindet, darf einen neuen Spielzug beginnen.

Ein bisschen Geschichte

Der Korbleger gilt neben dem Standwurf als mit die älteste Wurftechnik im Basketball-Sport. Dennoch dominierte lange Zeit der Standwurf (ausgeführt mit zwei Händen) die einhändige Wurftechnik Korbleger. Konkurrenz bekamen Korbleger und Standwurf erst in den 1930er Jahren, als der Sprungwurf in dieser Sportart zugelassen wurde. Anders als beim Sprungwurfe ist es beim Standwurf und dem Korbleger nicht möglich, dass auch die Flügelspieler in der Lage sind aus der Distanz heraus Punkte zu erzielen.

Grund-Wurftechnik

Die Grund-Wurftechnik vom Korbleger besagt, dass der Korb von der rechten Seite aus angespielt und mit dem linken Bein abgesprungen und geworfen wird – also rechter Fuß, dann linker Fuß und Ball natürlich immer in der rechten Hand, kein Dribbeln. Es ist nicht bekannt, dass Linkshänder mit dieser Grund-Wurftechnik Probleme haben. Den Korbleger sollte ein Spieler nur dann ausführen, wenn die Laufrichtung zum Korb frei ist. Ansonsten kann es durch die Bewegungen womöglich zum ungewollten Zusammenstoß mit den Mitspielern oder gegnerischen Spielern kommen.

Korbleger blocken

Natürlich lässt sich ein Korbleger auch verhindern, also blocken. Es ist ganz natürlich, dass die gegnerische Mannschaft versucht im Rahmen ihrer Verteidigung einen Korbleger zu verhindern. Denn das würde Punkte für die gegnerische Mannschaft bedeuten und womöglich den Sieg kosten. In erster Linie besteht die Kunst darin einen Korbleger zu blocken, dass man dem Spieler, der diesen beabsichtigt, den Weg versperrt. Ein Sprung zur Seite wenn ein Gegner mit dem Ball der Zone zu nahe kommt, reicht schon aus. Diese Art von Zonenverteidigung sehen die Basketball Regeln vor.

Reich an Variationen

Neben der Grund-Wurftechnik vom Korbleger gibt es noch einige Variationen.

Der Druckwurfkorbleger

Die bekannteste Variation des normalen Korbleger dürfte der Druckwurfkorbleger sein.Diese Wurftechnik ist vor allem geeignet für Anfänger. Dabei ähnelt diese Wurftechnik stark dem Bewegungsablauf des Sprungwurfes. Man wirft hierbei aber auch einhändig, aus dem Handgelenk heraus. Der Absprung erfolgt auf einem Bein. Den nötigen Schwung bekommt man über eine Armbewegung, bei der der Ball über die Stirn gehalten wird. Anschließend wird der Arm gestreckt und das Handgelenk abgeklappt. In der Luft hat der Spieler dadurch eine bessere Kontrolle über den Ball und kann besser zielen. Fortgeschrittene nutzen den Druckwurfkorbleger auch noch hin und wieder. Dieser wird aber im Bereich der Fortgeschrittenen mit dem beidseitigen Absprung trainiert. Dies ist effektiver für den Fall, dass ein Gegenspieler doch in Korbnähe sein sollte.

Der Unterarmkorbleger

Ein weitere Variation der Wurftechnik Korbleger ist der Unterarmkorbleger, auch finger roll genannt. Diese Wurftechnik kommt zum Einsatz, wenn versucht wird einen Korbleger aus einer etwas weiteren Entfernung auszuführen. Die Schrittabfolge und der Absprung des Spielers entspricht dem den normalen Korbleger. Der Unterschied ist, dass bei der Ballführung der Arm ausgestreckt ist. Die Hand befindet sich dabei unter dem Ball. Beim Werfen schnappt das Handgelenk nach oben. Die Fingerspitzen werden dabei gerollt. Der Ball erhält dadurch eine hohe Flugkurve und landet im Idealfall im Korb oder am Brett und prallt von dort aus in den Korb.

Power Move und Up-an-Under

Neben Druckwurfkorbleger und Unterarmkorbleger gibt es noch den Power Move als weitere Korbleger-Variation. Diese Abwandlung der Grund-Wurftechnik zeichnet sich dadurch aus, dass man beidbeinig parallel zum Brett abspringt zum Wurf. Ausgeführt wird der Power Move ansonsten wie der Druckwurfkorbleger. Eine etwas schwierigere Variation des Korbleger ist der Up-and-Under. Diese Wurftechnik besteht aus zwei Bewegungsabläufen – der Täuschung und dem Wurfversuch. Da heißt mit dem Absprung direkt in der Nähe des Gegners täuscht man erst einen Korbleger an. Dieser reagiert in der Regel mit einer Abwehrreaktion, wobei diese ins Leere greift. Denn der eigentliche Wurf wird erst kurz nach der Landung mit den Füßen auf dem Boden ausgeführt.


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